Fritzlar die Dom und Kaiserstadt
Die Gründung der Stadt
Fritzlar führt auf das Werk des Heiligen
Bonifatius zurück,
eines angelsächsischen Missionars, der unter anderem wegen seines Wirkens in
unserem Raum als Apostel der Deutschen bezeichnet wird. Eine seiner
herausragenden Taten war die Fällung der Donareiche im Jahre 723, die in der
Nähe des damals bereits bestehenden Dorfes Geismar gestanden hat. Aus ihrem Holz
baut Bonifatius 724 eine dem heiligen Petrus geweihte Kapelle und gründet ein
Benediktinerkloster. Um diesen kirchlichen Ursprung entwickelt sich die Siedlung
Fritzlar. Die ursprüngliche Bedeutung des Namens Fritzlar oder wie es im
Mittelalter hieß, Friedeslar, könnte auf bonifatianische Zeit zurückgehen, denn
die Petri-Kirche wurde als pacis doctrina, d. h. friedenslehr (Friedeslar)
bezeichnet.
der Fritzlarer Dom St.-Peter
Das Holz der von Bonifatius im Jahr 723 "in loco, qui dicitur Gaesmare"
gefällten Donareiche diente zum Bau einer ersten Kirche an dem Ort, den
Bonifatius Frideslar nannte. Diese Kirche wurde dem hl. Petrus geweiht und
entwickelte sich, mit dem dazugehörigen Benediktinerkloster, zum Missionszentrum
für Hessen, Thüringen und Sachsen. In den Jahren 732/33 folgte dem Holzbau eine
erste Steinkirche, die auch den Sachsenangriff des Jahres 774 überstand. Von
Fritzlarer Mönchen erfolgte die Gründung der Klöster Ohrdruf, Fulda und
Hersfeld.


Das so genannte Hochzeitshaus
und Blick in die hl Geist Kapelle
das
Ursulinen Kloster

das Bonifatius Denkmal
und
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Geschichte der Eiche







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