
Das Sonnenlicht auf der Erde
Scheint die Sonne, empfinden
wir sie auf der Erde in erster Linie als Licht und Wärme. Doch von der
Sonne kommt auch Materie bei uns an. Der Sonnenwind
besteht vor allem aus geladenen atomaren Teilchen - Protonen und Elektronen.
Diese sind für uns nicht sichtbar, doch wären sie zerstörerisch, wenn sie bis
auf die Erdoberfläche durchdringen könnten
.
Davor schützt
uns das Magnetfeld der Erde, das von den magnetischen Polen ausgeht. Sein
genauer geophysikalischer Ursprung ist unklar; am wahrscheinlichsten ist die
"Dynamo-Hypothese": Die flüssigen Ströme im Erdinneren sind unterschiedlich
heiß, daher kommt es zu einer permanenten Umwälzung im Erdinneren. Durch die
gleichzeitige Erdrotation entsteht ein Schraubeneffekt entlang der Erdachse und
erzeugt so ein symmetrisches Magnetfeld. Daher befinden sich die magnetischen
Pole auch immer in der Nähe der geographischen

Das
Erdmagnetfeld lenkt die energiereichen geladenen Teilchen von der Sonne zu den
Erdpolen hin ab. Der Sonnenwind ist so stark, dass er das Magnetfeld der Erde
stark verformt. An den Polen, wo das Erdmagnetfeld am schwächsten ist, bringt
der Sonnenwind die Luftmoleküle in einer Höhe von 65 bis 800 Kilometern zum
Leuchten: Die spektakulären Polarlichter, die meist nur über den Polen zu sehen
sind. Bei besonders hoher Sonnenaktivität kann man Polarlichter aber sogar über
Deutschland sehen
Gefährlich
Auch das Licht
der Sonne ist nicht nur angenehm. Würde unsere Atmosphäre nicht die gefährlichen
Anteile aus dem Licht herausfiltern, gäbe es überhaupt kein Leben auf der Erde.
Die UV-C-Strahlung im Sonnenlicht vernichtet jede Lebensform, kommt aber gar
nicht auf der Erdoberfläche an.
Maßgeschneidert
Auf der
anderen Seite gäbe es ohne die Sonne gar kein Leben auf unserem Planeten. Der
genau richtige Abstand zur Sonne, unser Magnetfeld und unsere Atmosphäre -
dieses Zusammenspiel macht unser Verhältnis zu unserem Stern zu einem so
gelungenen. Wer mehr dazu lesen will >
http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/sonne/erde.xml

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