loewe duft

 

 

Ätherische Öle und Düfte für den  Löwen

Der Löwe fühlt sich mit feurigen und blumigen Düften wohl. Die Düfte können schwerblütig-süß sein.

Der unterdrückte Löwe braucht natürliche Feuer-Düfte, um seine Energie aufblühen zu lassen.

Der übertriebene Löwe kann mit Wasser-Düften beruhigt und harmonisiert werden.

Cistrose und Mimose

besänftigen mit ihren Wasser-Qualitäten den übertriebenen Löwen und lassen ihn zur sanften, schnurrenden Katze werden.

Kampfer, Pfeffer, Cassia und Zimt

entspricht seinem feurigen Temperament und weckt die Löwenenergie. Kampfer ist Kreislauf anregend, Herz stärkend und -anregend und ist ideal für den Löwen. Zimt regt das Herz und den Kreislauf an. Es gibt dem unterdrückten Löwen die Kraft, nach außen zu gehen.

Melisse und Lavendel

stärken das Löwenherz und beruhigen seine Nerven.

Myrrhe

Die Myrrhe finden man in den Wüstenregionen rund um das tote Meer.

Die Commiphore ist ein Strauch oder kleiner, stacheliger Baum, welcher das Myrrhe-Harz absondert. Er weist knotige Zweige, dreiblättrige, duftende Blätter und weiße Blüten auf.

Duftnote  warm, süss-balsamisch, würzig-medizinisch

Körperliche Wirkungen

Dank seiner antiseptischen und heilungsfördernden Wirkung verwendet man Myrrhe bei Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Bronchitis, Halsschmerzen, Heiserkeit und Katarrh und ebenso bei Entzündungen der Munschleimhaut.

In der Hautpflege wird es zur Wundheilung gebraucht, bei rissiger, aufgesprungener Haut und zur Pflege der reifen, alternden Haut.

Seelische Wirkungen

Myrrhe ist ein sehr mystischer Duft. Er spendet tiefe Entspannung und hilft bei der inneren Reinigung. Bei Meditationen synchronisiert er die Gehirnhälften, man kann sich auf das Wesentliche besinnen und sich der inneren Kraft zuwenden.

 Anwendungen

Für eine Meditation, oder für Stunden der inneren Reinigung und Einkehr gibt man 3-5 Tropfen Myrrhe und 3 Tropfen Orange mit Wasser in eine Duftlampe.

Vorsicht

Schwangere dürfen Myrrhenöl nicht verwenden!

Wissenswertes

 Das ätherische Öl der Myrrhe gewinnt man durch alkoholische Extraktion und anschließende Dampfdestillation des Baumharzes.

Der Bibel zufolge war die Myrrhe wertgleich mit Gold und Weihrauch. Siehe auch Winter > Myrrhe

 Neroli

Der immergrüne Baum kann bis zu 10 m hoch werden. Er hat dunkelgrüne, ovale Blätter (aus ihnen wird "Petitgrain" hergestellt) und duftende weisse Blüten, aus welchen das Neroli-Öl gewonnen wird.

 Duftnote  warm, süss, leicht holzig, frisch, herb

Körperliche Wirkungen

Vor allen Dingen hat Neroli eine entspannende, beruhigende Wirkung, deswegen schätzt man es bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen und Kopfschmerzen, ebenso wie bei Herzklopfen, Herzrhythmus-Störunge, Herzrasen oder Bluthochdruck.

 Als Hautpflegemittel schätzt man das Öl wegen seiner pflegenden und regenerierenden Eigenschaften. Es unterstützt die Zellerneuerung und die Wundheilung, und pflegt vor allem reife und empfindliche Haut sehr gut.

Wegen seinem entkrampfenden Effekt kommt es bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Koliken und Bauchkrämpfen zum Einsatz sowie bei bei schmerzhafter Menstruation

Seelische Wirkungen

Neroliöl ist besonders bedeutsam aufgrund seiner stimmungs- aufhellenden und stabilisierenden Wirkung auf die Psyche. Es "erdet" vor allem Menschen, welche sehr intensiv empfinden und deshalb leicht erschreckt und aufgeregt werden können. Es schützt die Aura gegen Einflüsse von Außen, schenkt seelische Stabilität und die Kraft, verdrängte Gefühle zu verarbeiten. Neroli ist eine gute Wahl bei Schockzuständen, es spendet wieder Hoffnung und Freude bei tief sitzendem seelischem Schmerz.

Bei Depressionen (vor allem in dunklen Wintermonaten) schenkt der Duft Licht und heitert die Stimmung auf, Ängste können weichen und das Selbstbewusstsein kann sich aufbauen.

Anwendungen

 Als Schutzöl für entspannte, angstfreie Atmosphäre, Licht im Winter mischt man in der Duftlampe je 3 Tropfen Neroli und Bitterorange sowie 2 Tropfen Petitgrain und lässt die Mischung mit Wasser in der Duftlampe verdunsten.

Wissenswertes

 Neroli verdankt seinen Namen Anna Maria de la Tremoille, sie war Prinzessin von Nerola (in der Nähe von Rom, Italien). Sie lebte im 17. Jahrhundert und benutzte das Orangenblütenöl bei jeder Gelegenheit; auf ihren Hausschuhen, ihrer Kleidung, ihrem Schreibpapier. So wurde es in der italienischen Gesellschaft populär.

Die fein duftenden, weißen Blüten wurden früher von Bräuten im Haarschmuck oder im Hochzeitsstrauß getragen; sie symbolisierten Reinheit und Jungfräulichkeit. Manche munkeln, dass der beruhigende Duft der Blüten dazu beitrug, die Nervosität vor der Hochzeitsnacht zu lindern...

Zusammen mit Bergamotte-, Lavendel-, Rosmarin- und Zitronenöl war Neroli ein Hauptbestandteil des klassischen "Eau de Cologne".

Neroli-Öl wird durch Dampfdestilation der frische gepflückten Blüten gewonnen, dabei entsteht ein stark duftendes Absolue, welches sehr kostbar ist und auch nur sparsam (und verdünnt) verwendet werden soll. Es eignet sich gut für die Hautpflege, da es nicht reizt und auch die Lichtempfindlichkeit der Haut nicht erhöht.

Orange 

ist ein Sonnen-Duft, der dem Löwen besonders gut gefällt

Der Baum stammt ursprünglich aus China, er wird aber heute in allen subtropischen Gebieten der Erde kultiviert

Es handelt sich um eine Züchtung der Bitterorange. Der immergrüne Süßorangenbaum ist etwas kleiner als die Bitterorange, er ist auch etwas weniger robust.

Duftnote frisch-fruchtig, spritzig, warm, süß, "sonnig"

Körperliche Wirkungen

Schon im alten China (woher die Orange ursprünglich stammt) benutzte man getrocknete Orangenschalen zur Linderung von Verdauungsproblemen.

Auch heute noch schätzt man Orangenöl oder -Tee wegen seiner krampflösenden und beruhigenden Eigenschaft auf die glatte Muskulatur wie die im Verdauungstrakt, z.B. bei Blähungen, Magen- und Darmkrämpfen, bei Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall und Verstopfung.

Der Duft harmonisiert die das sympathische Nervensystem und beruhigt somit bei nervösen Spannungen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Herzproblemen.

In der Hautpflege verwendet man es gerne zur Straffung von schwachem Bindegewebe (Cellulite).

Seelische Wirkungen

Die Orange speichert die Sonne in sich, ihre Farbe und auch ihr Duft wärmen und erhellen unsere Seele. So erklärt sich auch, weshalb Orangenöl Menschen mit Winter-Depressionen wieder Freude und Optimismus bringen kann. Der warme und weiche Duft vermittelt Unbeschwertheit und lässt Anspannung weichen.

Einige Forschungen zeigen, dass Orangenöl stimulierend auf die Zirbeldrüse wirken soll, und damit die Produktion des lichtabhängigen Hormons Melatonin anregt. Für gestresste Menschen ist es ein schöner Duft, denn er vermittelt das Gefühl von Weite und Entspannung. Auch Kinder mögen ihn; nervöse Kinder beruhigen sich und sie schlafen besser ein.

Anwendungen

6 Tropfen süße Orange, 2 Tropfen Gewürznelke und 1 Tropfen Zimt ergeben in der Duftlampe mit Wasser verdunstet eine wärmende, lichtvolle Wintermischung.

Vorsicht

 Bei Massageölen, welche Orangenöl enthalten kann sich die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Nach einer Anwendung auf der Haut sollte man deshalb einige Stunden warten, bevor man sich dem Sonnenlicht (auch im Solarium) aussetzt.

Wissenswertes

Das Öl wird durch die Kaltpressung der frischen, reifen Schale der Orange gewonnen.

Die Orange hat ihren Namen vom Sanskrit-Wort "naranj", welches die "Frucht vom Orangenbaum" bezeichnet.

Zum chinesischen Neujahrsfest schenkt man sich Orangen zum Zeichen, dass man dem anderen für das kommende Jahr Glück und Wohlstand wünscht.

Rosmarin

ist ein Feuer-Duft, der dem unterdrückten Löwen Kraft gibt, sich dem Leben zu stellen. Es regt gleichzeitig den Kreislauf an und hilft bei Augentrübung.

Nelke und Muskat

eignen sich gut zum Abrunden von Löwe-Duftmischungen wegen ihrer intensiven, würzigen Düfte

Patchouli und Weihrauch

 besänftigt den übertriebenen Löwen. Ihre aphrodisierenden Düfte entsprechen dem sinnlichen Löwen.

Übersicht über die Löwen-Düfte

Qualität verstärkend - Feuer-Düfte:

Muskat, Pfeffer, Nelke, Myrrhe, Neroli, Orange, Rosmarin, Kampfer, Cassia, Zimt.

Qualität dämpfend - Wasser-Düfte:

Sandelholz, Weihrauch, Patchouli, Lavendel, Cistrose, Mimose.

Körper stabilisierend:

Rosmarin, Kampfer, Zimt, Melisse, Lavendel, Neroli.

 

 

 

 © Grafik Josephine Wall