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lasst die Drachen steigen


Lass den Drachen steigen
in des Herbstes Wind,
folg dir auf die Felder,
freudig wie ein Kind.
Lass den Sturmwind wehen,
an des Herbstes Tag,
einmal sanft und einmal wild,
ganz wie ich es mag.
Lass den Drachen ruhen,
in Lüften, lau und still,
bis wieder sich der Sturm erhebt
- weiß der Drache, was ich will?
© auf alle meine Texte *
Chavali

Drachensteigen
Um Häuser und Bäume weht der
Wind:
Bau dir einen tollen Drachen
geschwind,
mach eine super-lange Leine
dran,
damit er auch recht hoch
steigen kann!
Immer weiter in die Wolken
hinauf?
Jetzt ist Schluß, denn die
Strippe hört auf!
Der Sturm dreht ihn rüttelnd
hin und her,
vor hier aus gesehen gefällt
mir das sehr.
Aber was ist nun da oben
gescheh`n?
Im Dunst kann ich ihn nicht
mehr seh´n.
Endlich kommt er wieder
hervor,
aber jetzt fehlt ihm das
rechte Ohr.
Und durch den schnellen
wilden Tanz
ist ab sogar fast der halbe
Schwanz.
Juchei, juchei, juchei,
juchei, juchei,
schön ist im Herbst die
Drachensteigerei!
Eltern und Freunde schauen
zu,
die Zeit auf dem Feld vergeht
im Nu.
Erst am Abend wird dann
geschaut
wer den schönsten Drachen hat
gebaut.
Es ist schade, schlimm und
gemein;
meiner sollte doch der
Schönste sein!
Aber ach: Was ist denn schon
dabei,
gut ist ja auch der
mega-coole Platz zwei.
Nun endlich gehe ich mit den
Eltern heim.
Die warme Stube wird schön
heimelig sein.
Fazit: Drachen steigen ist
nicht schwer,
schon morgen gehen wir alle
wieder her!
© Lydia Radestock, 2001

Herbst
Drachen, steigen hoch zum
Himmel hoch,
fliegen im Wind,
schauen runter, wo die
Menschen sind.
Oben, ganz weit oben
und noch höher,
gibt es Kronen aus Papier,
sind für die Menschlein
gedacht,
doch die sehen sie nicht,
sie verstehen nicht, woraus
sie gemacht.
Jeder, der eine Krone hat,
darf in die Tiefe gehen,
soweit er will und sehen
kann.
Drachen, steigen hoch zum
Himmel hoch,
fliegen im Wind
und suchen, wo die Menschen
sind.
Petra Kusche 05.10.2007


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