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Anleitung für einen
Adventskranz
Als Materialien für das Grundgerüst können Weidenruten
oder vorgefertigte Ringe aus Stahl, Stroh oder Plastik verwendet werden. Diese
Unterlage sollte stabil und nicht zu dünn sein, vor allem wenn noch Kerzen
befestigt werden sollen. Dünne Metallunterlagen können mit Reisig,
Zeitungspapier oder Ästen stabilisiert werden, indem man diese Materialien mit
Bindedraht um die Unterlage wickelt.
Als Bindematerial nimmt man Zweige von verschiedenen immergrünen Gehölzen.
Gewöhnlich werden Nadelgehölze wie Tanne und Fichte verwendet, aber sie nadeln
recht schnell. Andere Koniferen wie Scheinzypressen, Wacholder oder Thuja
trocknen zwar ein, aber sie behalten ihr Nadelkleid. Sehr schön sind immergrüne
Laubgehölze, wie der Buchs mit seinem kräftig grünen Laub. Aber auch Efeu und
Spindelstrauch (Euonymus) wirken sehr geschmackvoll im Adventskranz. Allerdings
sind deren Früchte giftig, sie sollten nicht in einem Haushalt mit kleinen
Kindern verwendet werden.
Die Zweige werden mit der Rosenschere in fünf bis zwanzig Zentimeter lange
Stücke geschnitten. Je kleiner der Kranz, desto kleiner und feiner müssen auch
die Zweige vorbereitet werden. Für Ungeübte ist es von Vorteil, kleine Büschel
aus den Zweigen zu fertigen. Dazu werden drei bis vier geschnittene Zweige
zusammengebunden. So lässt sich der Kranz später leichter und gleichmäßiger
herstellen.

Nun werden die Zweigbündel von außen nach innen an den Kranz gelegt und mit
Bindedraht befestigt. Längere kommen nach außen und kürzere nach innen. Der
Bindedraht wird ein- bis zweimal um die Zweigenden gewickelt. Die nächste
Schicht wird schuppenförmig darüber gelegt, so dass der Bindedraht nicht zu
sehen ist. In dieser Weise wird weiter verfahren, bis der Kranz rundherum
gebunden ist. Die Drahtenden müssen in die Unterlage gesteckt werden, um der
Verletzungsgefahr vorzubeugen und um die Tischplatte vor Kratzern zu schützen.
Für die Gestaltung von Adventskränzen lassen sich viele
weitere Materialien verwenden. Dickere Strohunterlagen können mit Zapfen,
Bucheckern, Nüssen, Gewürzen oder getrockneten Früchten beklebt werden.
Nicht nur Stab- und Spitzkerzen, sondern auch Stumpenkerzen müssen unbedingt mit
speziellen Kerzenhaltern auf dem Kranz befestigt werden. Stumpenkerzen werden
häufig mit Drähten, die sich wie Krallen in den Adventskranz bohren, befestigt.
Doch hierin steckt eine enorme Brandgefahr. Der durch die Kerzenflamme erhitzte
Drahtstift schmilzt ein Loch in den Kerzenfuß. Darin fließt das flüssige Wachs
in den Kranz und der noch brennende Kerzendocht kann in den Kranz fallen und ihn
entzünden.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sollten Du nie die Brandgefahr unterschätzen.
Brennende Kerzen sollten Du immer beaufsichtigen!
die Bilder kann ich leider nicht
zuordnen sind irgendwo aus dem Netz

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