die Jahreszeit Winter

Der Winter ist bei uns auf der
Nordhalbkugel der Erde die kälteste und
auch die dunkelste der vier Jahreszeiten
Der astronomische Beginn des Winters auf der
Nordhemisphäre ist der 21. oder 22. Dezember, der Zeitraum der
Wintersonnenwende, an dem die Sonne über dem südlichen Wendekreis senkrecht
steht.
Anschließend werden die Nächte
wieder kürzer und die Tage sind länger
Das Ende des Winters tritt auf der Nordhalbkugel am
21. oder 22. März mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche ein.
Der „meteorologischer
Winteranfang" wird im Gegensatz zum „astronomischen Winteranfang“ den
Monaten Dezember, Januar und Februar zugeordnet.

Obwohl diese strenge, kalte und auch oft trübe Jahreszeit viele schöne
Festtage (Advent, Nikolaus, Weihnachten, Silvester, Neujahrsfest, Fasching) mit
sich bringt, sind viele Menschen im Winter und auch schon im Spätherbst
niedergeschlagen, deprimiert, bedrückt und antriebsschwächer als sonst.
Eine Ursache dafür
ist, dass wir sehr viel Zeit bei künstlicher
Beleuchtung zubringen, und uns
das helle Licht der Sonne fehlt, die sich jetzt weitaus weniger zeigt als im
Sommer.
Dadurch bildet die Zirbeldrüse
im Gehirn mehr von dem Hormon Melatonin.
Die Folge ist, dass sich der
Körper eher auf Ruhe und Winterschlaf einstellt und seinen Stoffwechsel
verlangsamt, und der Mensch mehr Schlaf als sonst benötigt.
Gerade jetzt aber ist es wichtig – auch wenn die Unternehmungslust und die
Stimmung nicht so gut ist – besonders viel Zeit an der frischen Luft zu
verbringen und sich gesund und vitaminreich zu ernähren.
Nur dann wird der Körper und das Immunsystem
ausreichend gestärkt und geschützt und auch mit Viren, Bakterien und schlechter
Stimmung besser fertig.
Wichtig in dieser dunklen
Jahreszeit ist aber auch der soziale Kontakt mit anderen Menschen.
Gute Freunde treffen und mit
ihnen etwas unternehmen – möglichst oft auch im Freien mit der entsprechenden
Kleidung – sind ein guter Schutz gegen trübe Gedanken.

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