Seit jeher wurden Wildpflanzen unter anderem auch als Heilmittel. Pflanzlicher Herkunft
gebraucht, ursprünglich der Menschen einzige Arzneien, sind nie ganz von der Bildfläche
verschwunden.
In abgelegenen Ländlichen Gegenden oder bei ethnischen
Minderheiten der Modernen Industriegesellschaft haben sie auch heute noch Ihren
Platz als Alternative des einfachen Mannes zu den unerreichbaren Diensten des
Arztes. Vor allem innerhalb jener Kulturkreise, wo die Einwohner isoliert leben
und wo die Erkenntnisse der Modernen Medizin noch nicht vorgedrungen sind
,gelangen noch ausschließlich Heilmittel Pflanzlicher Herkunft zur Anwendung.
Meine Oma und auch deren
Vorfahren haben noch viele der Kräuter gesammelt und angewandt und so habe ich
viele dieser Tinkturen und Tees auch schon selber hergestellt und gebraucht.
Auch
in der
Küche werden wieder vermehrt Wildblumen verwendet .
Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Rezepte und Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische
Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist.
Vorweg möchte ich jedoch eine wichtige und ernst zu nehmende Warnung
aussprechen!
Beim
Umgang mit Pflanzen und deren Verwendung als Heil- oder Nährpflanze ist
extreme Vorsicht geboten.
Viele
Pflanzen sind nicht essbar .Auch
scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren
Nebenwirkungen führen.
Also, bitte lasst Euch von einem fachkundigen Pflanzenkenner die jeweilige
Pflanze in der Natur direkt zeigen oder besorgt Euch ein wirklich gutes Buch
zur richtigen Identifikation der Pflanzen. Im Zweifelsfall lieber auf die
Pflanze verzichten. Und beachtet den Naturschutz. Viele Heilkräuter sind
geschützt, wie z.B. die Schlüsselblume. Das Wissen um diese Pflanzen ist
wichtig - aber sie bleiben von uns absolut unberührt. Grundsätzlich ist es
ratsam, alle auf dem Boden befindlichen Pflanzen zu kochen. So wird der
Fuchsbandwurm abgetötet.
Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. Der
beschriebene Umgang mit Pflanzen geschieht auf Eure eigene Gefahr!