  

dann ist der große Tag
die standesamtliche Trauung ist der erste Schritt,er hat oft schon am Tag vorher stattgefunden
und dann geht es in die Kirche zur Trauung.

Blumen streuen
Ein schöner Brauch ist es, wenn die Braut oder das Brautpaar mit Blütenblättern
beworfen wird. Das ist eine tolle Alternative zu Reis und vor allem nicht so
"hart"
Wer kleine Kinder im Bekanntenkreis hat, der lässt diese gerne als Blumenkinder
in de Kirche vorweg laufen. Die Kinder streuen dann Blütenblätter für die Braut,
die dann hinter den Kindern her läuft.
Die Kinder können beim Einmarsch in die Kirche Blüten streuen oder beim Auszug
aus der Kirche oder beides. Oft streuen die Kinder dann auch noch auf der
Kirchentreppe, wenn das Paar aus der Kirche kommt, wo dann vielleicht Freunde
und Verwandte stehen, die auch noch Blütenblätter werfen (anstatt Reis, z.B.)

Spalier stehen
In einigen
Gegenden ist es Brauch nach der Trauung Spalier zu stehen. Das geschieht auf
diese Weise, dass die Hochzeitsgäste vor dem Eingang zur Kirche oder Standesamt
sich in Reih und Glied aufstellen und einen Tunnel durch das zusammen fassen der
Hände bilden. Das Brautpaar durchschreitet diesen Tunnel nach der kirchlichen
oder standesamtlichen Trauung. Oder der Bräutigam oder die Braut gehören einer
bestimmten Berufsgruppe an so das die Arbeitskollegen das Spalier machen.

Reis werfen
Beim Verlasen des Kirche (Standesamt) werfen die Gäste Reiskörner, welches die
Fruchtbarkeit symbolisieren soll. Bitte vorher mit dem Standesbeamten oder dem
Pfarrer sprechen, da dieser Brauch Unmut wegen der Verunreinigung auslösen
könnte. Manche Menschen sind auch gegen die Benutzung von Lebensmitteln- und
statt dessen könnte man Konfetti benutzen!

Seil spannen
in manchen
Gegenden halten Freunde und Bekannte ein Seil oder ein Band hoch, welches Das
Brautpaar gemeinsam zerschneiden muss, als Symbol für die gemeinsame Zukunft.
Alternativ dazu
kann ein Bettlaken mit einem Herz bemalt werden, welches das Brautpaar gemeinsam
ausschneiden soll um dann gemeinsam durchzusteigen.

Holz sägen
vor dem Vergnügen kommt noch die Arbeit so
legen
Verwandte oder Freunde einen nicht zu dicken Baumstamm auf einen Holzbock
und das frisch getraute Brautpaar muss diesen mit einer Säge durchsägen. Sie
sollen mit dem durchsägen beweisen, dass sie auch in der Ehe gut
zusammenarbeiten können. Diesen Brauch kann man auch bei der Hochzeitsfeier
machen

der Hochzeitswalzer
Der Walzer ist der traditionelle Tanz bei wichtigen Anlässen. Außerdem soll der
Hochzeitswalzer die Hochzeitsfeierlichkeiten eröffnen. Denn das Brautpaar tanzt
als erstes vor der ganzen Hochzeitsgesellschaft den Hochzeitswalzer. Als
nächstes gesellen sich die Brauteltern dem Hochzeitstanz hinzu und anschließend
Trauzeugen und die restlichen Hochzeitsgäste. Für die Braut ist es mit dem
langen Kleid ein Muss darin einen Walzer zu tanzen. Denn gerade beim Walzer
schwing das lange Hochzeitskleid in seiner schönsten Ausprägung!
Der Hochzeitswalzer ist kein typischer Brauch. Jedoch könnte man sagen, dass der
Hochzeitswalzer eine Tradition auf Hochzeiten ist und zu einem festen Ritus
geworden ist. Ich weiß, vielen graust es vor diesem Tanz, denn er ist der
stressigste Part der ganzen Hochzeitsfeier. Aber mit ein bisschen Übung in der
Tanzschule gelingt auch dieser Tanz. Und seien Sie gewiss, sie werden Ihren
eigenen Hochzeitswalzer Ihr Leben lang nicht vergessen! Sollten Sie mit den
Schritten des Hochzeitswalzers gar nicht zu recht kommen, so können sie
natürlich auch auf einen anderen Tanz ausweichen.
der Schleiertanz
Es gibt
verschiedene Variationen des Schleiertanzes.
Tradition ist
aber, dass die Braut den Schleier um Mitternacht ablegt, sollte sie dann noch
immer auf der Hochzeitsparty sein.
Eine Möglichkeit
ist, dass die Braut die Augen verbunden bekommt und zwischen allen
Junggesellinnen steht. Sie muss versuchen eine Frau zu fangen und diesem Mädel
den Schleier aufzusetzen.
Ebenfalls mit den
Junggesellinnen ist die Variante, den Schleier zu zerreißen. Die Braut hält
ihren Schleier hin und die Mädels versuchen beim Tanzen ein Stück abzureißen.
Das Mädel, was das größte Stück erwischt hat, wird als nächstes heiraten.
Eine andere
Möglichkeit ist die Braut als Tanzpartnerin zu "verkaufen" Jeder der mit der
Braut tanzen möchte, wirft eine Spende in den Schleier und bekommt - je nach
Größe der Spende - mehr oder weniger Tanz Zeit mit der Braut.
Der Schleier kann
auch versteigert werden. Die Braut tanzt ein Lied lang. Währenddessen kann der
Schleier ersteigert werden. Wer am meisten bietet bekommt nach dem Tanz den
Schleier von der Braut.

Brautentführung
Freunde nehmen, während einer kleinen Unachtsamkeit des Bräutigams, die Braut
und fahren durch Kneipen und Gaststätten und der Bräutigam muss sie suchen. Die
hier getrunkenen Getränke muss der Ehemann begleichen. Sobald der Mann die Braut
gefunden hat- ist leider der Spaß zu Ende. Den Brauch kann man auch umdrehen-
denn nun muss die Braut mit Freundinnen den Bräutigam suchen und auch die Zeche
zahlen!
Brautschuh entführen
In vielen Gegenden wird nicht die Braut, sondern der Brautschuh gestohlen und
später von den Hochzeitsgästen versteigert. Der Bräutigam macht sich mit einigen
Freunden auf die Suche. Der Schuh ist irgendwo im Festsaal versteckt und dies
hat einen Vorteil, da so das Brautpaar die Feier nicht verlassen muss.

Schnitzeljagd
Planen Sie in der Brautentführung die Hochzeitsgäste mit ein. Teilen Sie die
Hochzeitgesellschaft in kleine Gruppen auf. Alle anwesenden erhalten ein Papier,
in dem verschlüsselte Hinweise der Stationen der Jagd notiert sind. Vereinbaren
Sie eine genaue Uhrzeit, wann und wo sich die Hochzeitsgäste wieder treffen
sollten. Die Verlierer könnten zum Beispiel dem Brautpaar etwas Gutes tun, und
sie zum Brunch oder zu einem Abendessen einladen.

Strumpfband werfen (England)
Der Bräutigam schiebt vor versammelter Hochzeitsgesellschaft den Rocksaum höher
und höher und wenn er am Oberschenkel angekommen ist, nimmt er der Braut das
Strumpfband ab. Er wirft es in die Menge der anwesenden Junggesellen und der
Fänger wird als nächstes vor dem Traualtar stehen!

Brautstrauß werfen
Nach Verabschiedung in die Flitterwochen wirft die Braut den Brautstrauß in die
Menge der versammelten Gäste. Wer diesen Strauß fängt, so die Bedeutung, könnte
als nächstes vor dem Traualtar stehen. Früher nahmen nur Jungfrauen an diesem
Brauch teil inzwischen ist es aber so, dass alle unverheirateten die Hände nach
dem Strauß ausstrecken können!

Weißes Band am Auto
Das weiße Band, meist an der Antenne eines Autos, signalisiert, dass man mit
oder in einer Hochzeitskolonne ist oder auf dem Weg zu/von einer Hochzeit.

Hupen der Hochzeitskolonne
Das Hupen der Kolonne signalisiert das hier ein Brautpaar fährt. Dieses soll man
nicht überholen, bringt Unglück!!
Braut über Türschwelle tragen
Eine sehr romantische Sitte ist das Tragen der Braut über die eigene
Türschwelle. Der Ursprung dieses Brauchs ist der Glaube, dass bösen Geister
unter der Türschwelle des Hochzeitshauses wohnen. Durch das Tragen der Braut
können die Geister ihr nichts anhaben.


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