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14. Februar der heilige Valentin Valentin von Terni / Rom - Priester, Bischof, Heiliger und Märtyrer
Valentin von Terni wurde schon früh verehrt, und es ist davon auszugehen, dass sein Kult bereits im 4. Jahrhundert Rom erreichte. Der Heilige ist im Laufe der Geschichte immer wieder mit anderen Trägern seines Namens verwechselt worden.
Anfang des 4. Jahrhunderts gab es beim 2. Meilenstein der Via Flaminia, noch im Stadtgebiet von Terni bei Rom gab es zwei Grabstätten, die je einem heiligen Valentin zugeordnet werden. Über einer dieser Grabstätten gab es im 8. Jahrhundert eine Valentinsbasilika
In einigen Märtyrerberichten aus dem 7. Jahrhundert wird von einem armen, ehrsamen römischen Priester berichtet, der unter Claudius Goticus an einem 14. Februar (268-270) hingerichtet worden sei. Nie nachgewiesene Quellen berichten von christlichen Trauungen die er, Trotz des Verbotes durch die Obrigkeit, vollzogen haben soll und die letztendlich der Grund für seine Hinrichtung waren. Auch wird ihm nachgesagt, er habe Blumen an die Liebenden verteilt und bei Partnerschaftskrisen geholfen. Stichhaltige Nachweise für diese Behauptungen gibt es bis heute nicht.
Der wahre Grund für sein Martyrium soll aber die Verweigerung, vor dem Kaiser ein Standbild anzubeten, gewesen sein. Je älter die Legenden wurden, desto farbiger wurden sie ausgemalt. Die "Legenda Aurea" berichtet im 13. Jahrhundert, der vor dem Kaiser des Hochverrates angeklagte Valentin sei in die Obhut eines Vertrauten des Kaiser gelangt und habe die blinde Tochter des Gastgebers geheilt, worauf sich dessen gesamte Familie sofort taufen ließ. Die Enthauptung Valentins soll die Antwort des Kaisers gewesen sein...
Die hier genannten Funde lassen unterschiedliche Deutungen zu: 1.Eventuell hat es zwei Märtyrer mit dem Namen Valentin gegeben. Einen Priester in Rom und einen Bischof in Terni. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass am gleichen Tag und am selben Ort zwei verschiedene Märtyrer mit dem gleichen Namen verehrt wurden.
3. Der wahre heilige Valentin ist der Bischof von Terni, der seit dem 4. Jahrhundert in Rom verehrt wurde, was ihm wohl auch den Namen Valentin von Rom brachte. Ihm zu Ehren errichtete Julius I. an der Via Flaminia eine Basilika, in der Leinen- und Seidentücher (Brandea) deponiert wurden, mit denen die Reliquien des Heiligen berührt worden waren. Die Brandea wurden in der Basilika an der Via Flaminia als Sekundärreliquien aufbewahrt. Reliquien des Heiligen werden in Worms und in Kiedrich im Rheingau verehrt.
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