
Zapfa duschter
so ist der Narrenruf
der Natwieble

In Pfärrenbach
und Horgenzell hält sich seit alters her hartnäckig die Sage vom "Rotacher
Natwieble".
Einer
Waldfrau, die alle Kinder, die bei Einbruch der Dunkelheit noch nicht zu Hause
waren, in den Wald lockte.
Keines der
Kinder - aber auch absolut gar keines - so sagt man, sei jemals wieder aus dem
Wald zurückgekehrt.
Diese Erzählung
scheint sogar bei den größten Rabauken ihre Wirkung getan zu haben. Denn nicht
umsonst wird diese mündliche Überlieferung in Pfärrenbach von Generation zu
Generation weitergegeben.
Heute lebt das
"Rotacher Natwieble" in der Figur fort, die die aktiven Mitglieder der
Narrenzunft während der Fasnet darstellen

Häser und
Masken
Das Rotacher
Natwieble: Gewählt wurden dunkle Farben für das Häs, mit denen der Übergang von
der Abenddämmerung zur Nacht symbolisiert wird. Die weinrote Bluse steht für das
Abendrot, die grüne Schürze für die Farbe des Waldes und ein schwarzer Rock für
das Dunkel der Nacht. Anzutreffen ist das ,,Natwieble" - an der Fasnet tags und
nachts - mit einem Stock oder mit einem Korb an der Hand. Die Herkunft des "Natwiebles"
spiegelt sich auch in der Struktur der Maske wieder. Dort sind die Augenbrauen
als Tannenzweige dargestellt..


das Bild wurde mir Freundlicherweise von
der Narrenzunft zur Verfügung gestellt
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