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Ursprung des Karnevals
Vorläufer des Karnevals
wurden bereits
vor 5000 Jahren
im Zweistromland
gefeiert, im
Land mit den
ersten urbanen
Kulturen. Eine
altbabylonische
Inschrift aus
dem 3.
Jahrtausend v.
Chr. gibt Kunde
davon, dass
unter dem
Priesterkönig
Gudea ein
siebentägiges
Fest gefeiert
wurde und zwar
nach Neujahr als
symbolische
Hochzeit eines
Gottes. Die
Inschrift besagt:
„Kein Getreide
wird an diesen
Tagen gemahlen.
Die Sklavin ist
der Herrin
gleichgestellt
und der Sklave
an seines Herrn
Seite. Die
Mächtige und der
Niedere sind
gleichgeachtet.“
Hier wird zum
ersten Mal das
Gleichheitsprinzip
bei
ausgelassenen
Festen
praktiziert und
dies ist bis
heute ein
charakteristisches
Merkmal des
Karnevals.

Die alten Germanen
veranstalteten
Frühlingsfeste
zu Ehren der
Göttin Freya.
Bei den Griechen
und Römern traf
man sich zu den
Festen des
Bacchanal,
Saturnal und
Lupercal.

Die heidnischen Bräuche
der Ureinwohner
Germaniens
gehören genau so
zur
Vorgeschichte
des heutigen
Karnevals wie
die
orgiastischen
Götterfeste der
Antike. Anfang
und Ende der
dunklen
Jahreszeit waren
den Menschen
immer sehr
wichtige Zeiten.
Nach altem
Glauben hatte
jedes Tier,
jeder Baum,
Strauch oder
Fluss seine
eigene Seele,
die sich nach
dem Tod des
Trägers im
Rahmen der
Dunkelheit frei
in ihrem
gewohnten Revier
bewegen konnte.
Die Macht der
Seelen der Toten
war also in der
dunklen
Jahreszeit am
größten. Deshalb
wuchs auch kaum
noch pflanzliche
Nahrung.

In der Nacht zum 7.
November wurde
den Seelen der
Ahnen
heimgeleuchtet,
damit sie
draußen nicht so
zu frieren
brauchten, aber
auch, damit sie
besser unter
Kontrolle waren.
Dieses keltische
Neujahrsfest
wurde von den
Christen
geändert in
Allerheiligen,
Allerseelen, St.
Martin und den
11. November,
den heutigen
Beginn der
närrischen
Session.

Um den hellen Teil des Jahre
wieder beginnen
zu lassen,
wurden die
Geister in der
Nacht zum 4.
Februar aus dem
Haus getrieben.
Auch aus diesem
Fest wurden bei
den Christen
drei: Mariä
Lichtmess,
Blasiussegen und
Karneval.

Weil die Geister gern ihre
Ruhe haben,
wurden sie mit
viel Lärm
vertrieben. Nach
alter Logik
musste außerdem
Gleiches mit
Gleichem gebannt
werden. Daher
wurden die
Geister verjagt,
indem man sie
darstellte: Böse
Geister wurden
als böse und
hässliche Masken
dargestellt, und
Armut zeigte man
in dreckigen,
zerschlissenen
Lumpen.

Masken und Bettelumzüge gab es im
Mittelalter den
ganzen Winter
hindurch. Ein
anderer Aspekt
war, dass an St.
Martin das
bäuerliche Jahr
vorbei war und
viele Mägde und
Knechte
entlassen wurden.
Bis zur
Wiederaufnahme
der Arbeit nach
St. Blasius
mussten sie
betteln gehen.
Viele wollten
beim Betteln
nicht erkannt
werden und
trugen deshalb
die ganze Zeit
über Masken. Wer
aber am 1. April
seine Maske noch
trug, wurde „in
den April
geschickt“ und
erntete den
Spott der
anderen

das Gemälde
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